Novi Vinodolski 2016

Samstag, 23. Juli 2016 – Ankunft

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Staugefahr

Samstag Morgen, 3 Uhr, es ist nicht wahr! Aber doch, der Wecker rappelt – nee, moderner, macht Musik, Aufstehen ist angesagt, in einer Stunde soll es los gehen, Urlaub, 3 Wochen Kroatien.
Das Auto haben wir schon abends vorher gepackt, nur noch ein, zwei Täschchen stehen rum, seit Langem das erste Mal, dass wir soweit fertig sind. Und wirklich, wie geplant kommen wir um 4 Uhr weg – Premiere!
Die ersten Stunden sind recht entspannt, Silvia fährt – Psychotherapie. Nach zwei Stunden dann der erste Wechsel, weiter geht’s Aber so richtig fit bin ich noch nicht, zum Glück hatten wir vor kurzem eine Adrenalin-Schock-Situation, so dass sie wieder übernehmen konnte.
Zwischen München und Salzburg dann die ersten Meldungen im Radio, dass wir unseren Zeitplan vergesse können. Immer wieder Verzögerungen durch Staus und zähfließenden Verkehr, beim Tauerntunnel sind wir etwa 2 Stunden hinter unserem Zeitplan. Und haben zum Glück im Radio gerade einen österreichischen Verkehrssender! 2 Stunden Stau vor dem Karawankentunnel wegen Verkehrsüberlastung – jetzt heißt es handeln.
Was bin ich dankbar für mein Daten-Roaming inklusive und mein Navi und das Softwareupdate vor einiger Zeit. Kein umständliches Gesuche nach einer neuen Route, einfach „Alternative Route“ angewählt, zwei zur Auswahl und nach Villach dann die Route über Italien und damit Udine gewählt. Und auf 50 Kilometer keine Verkehrsbehinderung zu erkennen. Ein Hoch auf die Datenverbindung zum Handy.
Italien – stressfrei, Slowenien – stressfrei, Kroatien – stressfrei, da pfeif‘ ich doch auf den Karawankentunnel und viel teurer war die Maut in Italien auch nicht als die Durchfahrtsgebühr durch den Tunnel.
Um kurz vor 19 Uhr sind wir am Ziel, fünfzehn Stunden unterwegs, ziemlich geschlaucht. Hoffentlich passt jetzt die Wohnung.
Um es gleich vorweg zu nehmen, sie passt! Zwar gibt es einige Unzulänglichkeiten, wie etwa der für Zwerge ausgelegte Abstand zwischen Toilette und Badewanne oder die Sitzbadewanne für Menschen mit geringer Körpergröße und -volumen, aber riesig groß, komplett ausgestattet, WLAN, Fernseher, riesige Terrasse, man glaubt es nicht, Parkettboden und, das wichtigste überhaupt, gute, feste Matratzen.
Jetzt gibt’s nur noch eins, etwas essen gehen, dann in die Komakiste. Und auch hier gleich mal einen Volltreffer gelandet mit der Pizzeria Nava, riesige Pizza, gutes Steak, top Salat zu moderaten Preisen, ganz zu Schweigen von dem herrlichen Karlovačko-Bier, ein Genuß!
Zurück im Apartment in die Kiste, ausgepackt wird morgen! Aus!

Sonntag, 24. Juli 2016 – Entdeckungstour

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Meer

Ausgeschlafen! Knapp 9 Uhr war es! Jetzt ist erst mal Auspacken angesagt, sich einrichten, das technische Equipment eingerichtet – Jugend ohne Internet geht ja gar nicht -, dann kam die erste Shopping-Runde – vorwiegend Frühstück besorgen, aber so ganz ohne „Kleinigkeiten“ ging auch dieser Spaziergang nicht ab.
Und so nebenbei dann auch noch die Gegend erkundet. Jede Menge Restaurants, Konobas und Cocktail-Bars entdeckt. Da kann das Probeessen und -trinken ja losgehen.
Um die Mittagszeit ging es dann zum Strand, leider hatte der „Sandstrand“ um diese Uhrzeit Ähnlichkeit mit einer Sardinendose, naja, Sonntag halt. Mal sehen, ob sich das die Woche über etwas entspannt. Aber auch na der Stelle, an der wir dann waren, war es nicht schlecht, zumal wir einen Schattenplatz fanden.
Whow, das Meer ist ja mächtig warm, sehr angenehm! Ein paar Runden plantschen, ansonsten war es, gerade auch am Sonntag, schwierig, ein Plätzchen im Schatten zu finden.
Danach wieder zurück, geduscht, fertig gemacht und dann eine Runde durch das Zentrum. Die Mädels hatten morgens schon ein Restaurant ausgemacht, in das sie nun gehen wollten. Anschließend noch einen Cocktail, dann mal weiter sehen.
Planänderung! Das Restaurant, das ausgesucht war, kam dann doch nicht mehr in Frage. Nicht, dass wir nicht dort gewesen wären, nicht, dass wir nicht schon eine Speisekarte bekommen hätten, nein, dann kam niemand mehr. 10 Minuten, 15 Minuten, NICHTS! Das war’s dann! Ein absolutes „Never-again“ für die Konoba Nautica.
In einer kleinen Gasse haben wir dann schließlich die Konoba Mate gefunden, wo wir sehr zuvorkommend bedient wurden und wo das Essen durchaus ansprechend war, hier werden wir wohl wieder hin gehen.
Abschluss dann im Kaktus, wo es einen grottenschlechten Mojito, ansonsten aber genießbare Getränke gab. Nervig war die überlaute Techno-Musik, die eine Unterhaltung kaum möglich machte. Aus die Maus!

Montag, 25. Juli 2016 – Seuchentag

Zum heutigen Tag gibt es nicht so sonderlich viel zu berichten, spätes Frühstück, dann an den Strand!
Zwei hat’s erkältungsmäßig erwischt, Silvia und Kira sind am Schneutzen und Husten.
Nachmittags schien es, als ziehe ein Gewitter auf, aber nix war’s. Am Abend dann ein weiteres Restaurant getestet, ausgesucht von Lena, das Antika, gerade mal um die Ecke. Die Bewertungen beim „Tripadvisor“ waren recht gut, insgesamt gesehen haben sie sich an diesem Abend bestätigt.

Dienstag, 26. Juli 2016 – Seuchenmutterschiff

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San Marino Island

Auch heute geht es nach einem Spätstück wieder an den Strand. Gegenüber vergangenem Sonntag hat sich die Besucherlage doch deutlich entspannt, auch die älteren Herrschaften finden einen geeigneten Platz, um sich nicht in der Bratzelsonne niederlassen zu müssen. Herrlich klare Sicht, blaues Wasser, gegenüber die Insel Krk – so läßt sich der Nachmittag dann gut verbringen.
In der Zwischenzeit sind drei Viertel der Anwesenden zum SMS – Seuchenmutterschiff – mutiert, Husten, Halsweh, Jammern. Nur der Boss überstrahlt alles!
Abends dann noch Flossen für die Mädels besorgen, am Geocaching-Souvenir-Tag kommendes Wochenende soll es zur Insel St. Martin gehen – eher schwimmen -, knapp 200m vom Strand aus.
Vorher waren wir noch einmal zur Pizzeria Nava, irgendwie muss man sich ja grundversorgen.

Mittwoch, 27. Juli 2016 – Pleiten, Pech und Pannen

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Ohne Worte

Nach einem ausgiebigen Frühstück – wieder mal zu spät – standen „Selce“ und „Crikvenica“ auf dem Programm, die Mädels wollten unbedingt an tolle Strände. Doch vor den Strand hat „Gott“ den Parkplatz gesetzt, den wir dann auch prompt nicht gefunden haben. Zwei Runden in Selce, nix, einzige Möglichkeit: 1,5 Km weg, Höhenunterschied mindestens 100 m. Man könnt sich ja sonst nichts, wir haben es uns jedenfalls nicht gegönnt.

Lange Gesichter im Auto, vorrangig im hinteren Teil. OK, neues Spiel, neues Glück – oder auch nicht. Crikvenica ist um ein vielfaches größer, was jedoch an der Parksituation nichts ändert, ich glaube, wir sind viel zu spät an, hier muss man, glaube ich, morgens früh schon sein Handtuch auf den Parkplatz werfen!

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Kwarner Bucht

Erschwerend kommt hinzu, dass das hier wohl eine einzige Einbahnstraße ist, du kannst ihr nur folgen, irgendwann kommst du wieder raus. Um bei der Wahrheit zu bleiben, einen Parkplatz hatten wir, doch als die Mädels dann den sogenannten Strand sahen, war’s damit auch schon vorbei. Da haben wir’s in Novi Vinodolski schöner. Diese Ansicht bestätigten uns dann auch am Nachmittag, endlich am „heimischen“ Strand angekommen, einige Urlauber aus Augsburg, die hier schon seit Jahren her kommen.

Im Laufe des Tages verschlimmert sich Sivias Husten zusehens, Lena beginnt jetzt auch schon. Trotzdem sind wir dann am Abend noch einmal in die Konoba Mate, den kleinen Hunger stillen. Mein Gott, was hab‘ ich mich da verschätzt. Vorspeise bestellt, frittierter Käse und als Hauptgang dann eine Pizza Mexicana. Doch wir haben’s überprüft, warme Vorspeise stand da, wirklich!

Zwei Stücke Käse, jedes so groß wie ein Camembert, dazu eine Monsterportion Pommes Frites, Wahnsinn! Und die Pizzagröße kannte ich noch vom letzten Mal. Das ist definitiv übertrieben.

Donnerstag, 28. Juli 2016 – Hardcore

„Freck“ hin oder her, heute ist Arzt angesagt. Die Mädels haben eh‘ keine Lust auf Strand, 27° C reichen nicht, zu kalt! Nee, kein Scherz! In eine „Stadt“ wollten sie, Shoppen! Aber wie gesagt, erst einmal zum Arzt.

Aber der hat erst ab 13 Uhr auf, also heißt es „Warten“! Zum Glück dauerte der Arztbesuch nur knapp eine viertel Stunde, dann wollten die drei Damen sich auf den Weg zur Apotheke machen.

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Unwetter

Zu ihrem Glück dauerte das Wollen etwas länger, denn dann ging die Welt unter! Erst hörte man leises Grollen, dann wurde es über dem Meer immer grauer, leichter Regen setzte ein. Innerhalb von Minuten wurde aus dem leichten Regen ein Hagelsturm mit Bonbon-großen Hagelkörnern, das Grollen wurde zu lauten Donnerschlägen, die sich im Sekundentakt mit Blitzen abwechselten. Nach etwa 10 Minuten wurde es wieder hell über dem Meer – vorbei!

Denkste, den irgendwie drehte dann der Wind und das Ganze kam wieder zurück, teilweise noch um einiges heftiger. Ich habe schon einiges erlebt in diese Richtung, so die Unwetter auf Gomera vor einigen Jahren, aber so heftig in so kurzer Zeit – nee, so noch nie!

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Sonnensegel

Nach einer halben Stunde war alles wieder vorbei, Novi Vinodolski stand unter Wasser und wir waren froh, dass wir heute nicht am Meer, nicht mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs gewesen waren.

Mist, jetzt erwischt mich’s auch! Ich liebe Ohrenschmerzen! Würg!

Nach dem Apothekenbesuch hatten die drei Mädels dann einen (Quatsch, vier) Plätze in der Konoba Adria reserviert, wie sich dann am Abend herausstellte, ein Glücksgriff. Guter Service, moderate Preise, für mein Empfinden gutes Essen!

Zum Abschluss dann Medikamente fassen, der Plan für morgen steht vorerst: Rijeka soll das Ziel sein.

Freitag, 29. Juli 2016 – Planänderung

Heute wurde wieder nichts mit weg Fahren. Kiras Husten wird nicht besser, seit einer Woche geht das nun. Also noch ein Arztbesuch, nochmals Medikamente, nochmals Warten. Und Meins – sie hustet sich die Seele aus dem Leib.

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Der Frosch und die Ente

Trotzdem sind wir am Mittag dann noch zum Strand, dort ist es eindeutig besser. Heute ist dann, nachdem es vor zwei Tagen den Frosch erwischt hat, leider auch die Ente verstorben, es hat sie quasi zerrissen, zumindest in der Naht. Töchterlein ist am Jammern, sie braucht ein neues Schwimmtier – mit fast 17 Jahren! Da soll man geistig gesund bleiben. Mögen sie in Frieden ruhen!

Wieder haben wir Pläne für den morgigen Tag geschmiedet, aber die werden hier nicht verraten, vielleicht müssen wir ja auch die wieder umwerfen und das langweilt auf die Dauer doch etwas.

Ach ja, Pizzeria Charlie oder Pizzeria Colibri standen zur Wahl, wir haben uns dann für’s Charlie entschieden, vielleicht nicht die beste Wahl. Die Auswahl war recht beschränkt, der Service schien etwas überfordert, obwohl so viel gar nicht los war und das mit den Sonderwünschen hat auch nicht so richtig funktioniert. Dafür war es aber recht ruhig hier oben.

Samstag, 30. Juli 2016 – Souvenir-Tag

Wer mit Souvenir-Tag nichts anfangen kann, dem sei Geocaching noch einmal in Erinnerung gerufen und heute ist so ein Tag bzw. Wochenende, an dem man ein Souvenir (also irgend sowas Wertloses) erhalten kann, wenn man eine bestimmte Aufgabe erfüllt. Die heutige Aufgabe lautet, einen Cache mit 10 oder mehr Favoritenpunkten zu loggen. Und so einen haben wir direkt vor der Haustüre – also quasi direkt, man muss nur etwa 250 m Schwimmen oder sich ein Tretboot mieten oder mit jemandem mitfahren.

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San Marino

Nach dem Spätstück ging es dann auch gleich an den Strand, schließlich hatte ich die Mädels jetzt 4 Tage hingehalten, heute wollten sie endlich zur Insel, natürlich schwimmend. Strömung gab es heute keine, alles gut. Eine Luftmatratze haben wir mitgenommen, als Transportmittel für Badeschuhe, Kamera und Ersatzlogbuch, die Flossen waren schnell an den Füssen und ab ging es, ein gemütliches Schwimmchen nach „San Marino“. Wir hatten es uns schwieriger vorgestellt. Auch der Cache war schnell gefunden, wir verewigten uns im übervollen Logbuch und erkundeten dann noch die kleine Insel.

Und schon ging es wieder zurück, ab an den Strand, noch ein paar Stunden relaxen. Abends Konoba Adria, dann noch ein bisschen relaxen im Apartment, fertig.

Was bleibt in der Drittelpause zu sagen? Manche werden sagen:“Boah, ist das langweilig, Apartment, Stadt, Strand!“, andere denken:“Oh, das könnt‘ ich drei Wochen so machen!“. Für uns war es gut so, wir hatten keinen Bock auf Stress, wir haben Zeit genug, noch anderes zu machen.

Sonntag, 31. Juli 2016 – Faulenzertag

Ich muss – für mich – gestehen, heute war ich superfaul. Während die Damen um 11 Uhr Richtung Strand abdampften, habe ich mich im Apartement meiner Lektüre hingegeben, sprich gelesen. Immer wieder muss ich feststellen, dass ich nie so viel lese wie im Urlaub.

Am Morgen hatten wir schon, auf der Terrasse sitzend, das Frischfleisch beobachtet, das strammen Schrittes in größeren Pulks Richtung Strand unterwegs war. Wahrscheinlich zu spät, die ersten hatten sich ihre Strandplätze vermutlich schon in der Morgendämmerung per Handtuch oder Liegestuhl gesichert.

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Pizzeria Nava

Scherz beiseite, wie schon am vergangenen Wochenende war der Strand total dicht. Nicht nur die Urlauber aus den Bundesländern, die jetzt erst Ferienbeginn hatten, auch die, die nicht mehr in die Türkei, nach Ägypten oder Tunesien fahren, auch alle Menschen aus dem Landesinneren strömen an den Wochenenden Richtung Meer.

Das zeigte sich dann auch daran, dass die Damen schon um 13 Uhr wieder hier waren. Zu heiß, kein Schattenplatz, was auch immer der Grund war. Dann noch ein bisschen Karten spielen, relaxen und den heutigen Restaurantbesuch planen. „Maestral“, „Azur“ oder doch wieder „Nava“, „Mate“ oder „Adria“. Hauptsache in der Nähe und gute Kritiken, nur nicht zu viel bewegen.

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Zu alt für so’n Scheiß

Letztlich war’s das Nava, denn das Azur wird umgebaut und ist ersatzweise ca. 1,5 Km weg gezogen.

Mist, zu früh Essen gegangen, ich wurde doch tatsächlich zum Verdauungsspaziergang gezwungen. 2,5 Km, einiges an Höhenmetern und die Krönung war ein Möwenschiß auf mein edles Haupt. Ich bin zu alt für so’n Mist!

Montag, 1. August 2016 – It’s raining again

Der Tag fängt ja gut an, nicht mal Krk sieht man noch, Silvia ist gerade los, Brötchen besorgen, als der große Regen kommt. Somit ist der Vormittag gerettet, wenn man mal davon absieht, dass seitdem das Internet immer wieder Aussetzer hat, quasi eine mittlere Katastrophe. Vermieterin informiert, aber als die kommt, geht es gerade mal wieder. Mal sehen, wie das weiter geht.

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Stormfront

Nachdem es dann wieder trocken ist, hab‘ ich mich mit „Meins“ aufgemacht, den Weg von gestern nochmals abgeklappert und den Multi GC62ADC Krizni put / Calvary endlich gemacht, den wir gestern liegen lassen mussten. Mehr dazu bei den „Cachetouren“. Da die Mädels nicht mit waren, haben wir uns zu einem Mittagessen in der Fussgängerzone, im Zentrum oder wie auch immer man das nennen will mit ihnen getroffen, um gemeinsam zu Mittag zu essen, ausnahmsweise mal im Mate. Anschließend kleiner Einkauf, Pokemon-Jagd der Mädels beim Poke-Stop und dann zurück ins Apartment. Am Abend sind dann die Zwei noch zum Laufen an den Strand, knapp über 3 Km. Aber so ’ne exquisite Laufstrecke ist das wohl nicht.

Dienstag, 2. August 2016 – Rijeka

So, endlich kommen wir dazu, nach Rijeka zu fahren. Heute war nicht so die Bratzelsonne, jedenfalls schien es so, ausserdem wollten die Mädels mal so richtig Shoppen – natürlich auf unsere Kosten.

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Rijeka Theatre

Losgekommen sind wir wieder einmal etwas spät, aber kein Stau, sofort einen Parkplatz in der Nähe des Stadtzentrums gefunden und schon ging’s los. Zeitrahmen für die jungen Damen abgesteckt, erster Zwischentreff um 14 Uhr, dann sind Silvia und ich los, noch ein paar Caches mitnehmen und dabei die Stadt kennenlernen. Hier hatte ich über dreissig gelöste Mysteries, aber die liegen so verzettelt, dass wir heute nur einen Bruchteil erledigen konnten.

Trotzdem, der Cachetag war sehr erfolgreich, nur ein DNF in Rijeka. Nachdem wir dann die Mädels wieder getroffen haben, sind wir noch ein bisschen gemeinsam durch die Stadt, haben noch einen weiteren Cache gefunden und waren uns dann sicher, dass wir nochmals hierher wollen.

Auf dem Rückweg haben wir dann, zu unserer Überraschung gemeinsam mit den jungen Damen, einige Caches der „Brod / Lod / Boat „-Reihe mitgenommen. Anschließend waren wir rechtschaffen müde, noch ein Abendessen im „Adria“, dann Schicht im Schacht!

Mittwoch, 3. August 2016 – Cachen und Schwimmen

Heute sind Silvia und ich morgens ziemlich früh raus, um doch noch einige Caches in Selce und Crikvenica mit zu nehmen. War aber eher nix! In Selce war wieder einmal, trotz recht früher Stunde, kein Parkplatz zu finden, also weg hier, es ist ein Graus. Anders in Crikvenica, da hatten wir sofort einen Parkplatz, dafür funktionierte der Parkschein per Handy nicht.

Trotzdem sind wir los, unseren ersten Cache zu finden, aber ….

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Fischerboot

Das hatten wir schon Mal, letztes Jahr, in bzw. bei Novigrad. „Beim Geocachen von Nudisten erschlagen!“ – nein, so schlimm ist’s nicht, aber so richtig war es nicht unser Ding, den Cache zwischen Nackten zu suchen! Ui, jetzt hab‘ ich Kopfkino, too much information! Also zurück, vielleicht haben wir ja anderswo Glück.

Uuuppps! Das Schild hab‘ ich ja eben garnicht gesehen! Hier gibt’s keine Knöllchen, hier bekommt man was ans Auto – Parkkrallen. Nein, hier können wir nicht stehen bleiben, ausserdem hat der ganze Mist jetzt schon viel zu lange gedauert, um 11 Uhr wollten wir zurück sein.

Auf dem Rückweg versuchten wir uns noch an „GC5Y9B5 Kapelica Sv. Juraj „, aber letztlich haben wir auch den nicht erreicht, hätten wir mal früher auf die Höhenlinien geachtet! ½ Km mit etwa 45° Steigung, ohne Wasser, das erschien uns kurz vor Mittag dann doch etwas gewagt. OK, bei einem Schwächeanfall hätte man sich runterrollen lassen können, aber…. .

Einen hatten wir dann doch noch, danach Frühstück einkaufen im Blondine, ähhh Plodine, dann Mädels wecken und mittags an den Strand. Abends ist langer Fernsehabend, Lena und ich wollen das erste Spiel der Damen bei der Olympiade sehen.

Donnerstag, 4. August 2016 – Cachen und Schwimmen

Ja, ich weiß, die Überschrift wiederholt sich, aber es ist nun mal so. Silvia und ich sind wieder früh los, dieses Mal in Richtung Senji, den ein oder anderen Cache suchen und dabei nach einsamen Buchten für Lena Ausschau halten. OK, Caches haben wir gefunden, einsame Buchten auch, aber die waren so einsam, dass wir ein Boot brauchen werden, um hin zu kommen.

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Fischzucht

Unterwegs haben wir dann noch zwei Cacher aus Aachen getroffen, die auf dem Weg nach Split sind.

Nach unserer Rückkehr mussten wir dann wieder einmal die jungen Damen wecken, anschließend Frühstück und am Mittag wieder Schwimmen. Und nein, es ist nicht eintönig.

Ach ja, Cacheprobleme zu Hause, zwei meiner Caches sind verschwunden, gut, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der… na ja, irgendwer war nachsehen, jetzt muss ich sie nach dem Urlaub reparieren!

Den Tagesabschluss haben wir dann im Adria gemacht, bevor es dann zurück ins Apartment ging – ich weiß, auch das wird nicht jeder verstehen – um zumindest am Bildschirm unsere Jungs in Rio zu unterstützen.

Ach so, ein Lustiges noch: Die Mädels wollten nach dem Essen unbedingt noch Popcorn. Ein Stand, zwei Crêpes-Pfannen, ein Mitarbeiter, ein Popcorn-Maker und … sieben Menschen in der Schlange, dann unsere. Was ich damit sagen will? 12x Crêpes-Bestellungen bevor sie endlich dran kamen. Wir – Silvia und ich – waren da schon vor dem Fernsehen und hatten per Whatsapp nachgefragt, ob sie den endlich dran seien. „Wir sind die Nächsten!“. Als sie dann endlich kamen, sahen wir lange Gesichter! Schon mal gesalzenes Popcorn gegessen?

 

Freitag, 5. August 2016 – Chilltag

Da die Mädels einfach nicht in die Gänge kommen wollten, sind wir, die beiden Alten einfach alleine runter an den Strand. Das Wasser war herrlich erfrischend, Platz war auch ausreichend. So im Laufe des Nachmittags trudelte dann auch das Jungvolk ein, heute wurde sowas wie der längste Strandtag überhaupt. Viel mehr gibt es nicht zu berichten, es war ein schöner, entspannter Urlaubstag, der am Abend dann – wieder einmal – im „Adria“ ausklang.

Samstag, 6. August 2016 – Der Tag der Alten

Wie schon vor Tagen erzählt, wollten wir in diesem Urlaub noch einmal nach Rijeka. Die Mädels natürlich wegen Shopping, aber für uns , die Alten, stand eher die Stadterkundung kombiniert mit einer Cachingrunde im Vordergrund. Auf dem Weg dahin traf uns fast der Schlag! Ab Kreisel Novi Vinodolski staute sich der Verkehr aus der Gegenrichtung fast bis Selce, Auto an Auto – wie sollen wir da wieder zurück kommen? Und – wird das wegen des Rückreiseverkehrs Richtung Rijeka auch so sein?

Und an der Autobahnabfahrt vor Rijeka das gleiche Bild – Stau aus der Gegenrichtung, kilometerlang. Horror!

Große Erwartungen hatten wir eigentlich nicht, ich hatte im Vorfeld eine Mystery-Runde gelöst, da wollten wir einige davon einfangen, aber die sind so über die Stadt verteilt, dass nicht alle zu machen sind. Egal, Parkplatz gefunden, die ersten beiden Caches haben die Mädels noch mitgemacht, danach haben sie sich abgesetzt.

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Stairs of …

Schon der zweite Cache hat uns so richtig gut gefallen: „GC5NQQ0 Stairs of Petar Kruzic“. Ein relativ kurzer Multi, der es aber schon in sich hatte. 561 Stufen, was für ein Glück, dass wir die nicht alle nehmen mussten. Und dann ein Nano/Micro, zu suchen an einer befahrenen Eisenbahnstrecke. Letztlich hielt ich ihn dann doch in Händen.

Jetzt stand die Frage an, wie es denn weiter geht. Und wir trafen die beste Entscheidung des heutigen Tages. Weiter mit den Rijeka-Rätseln, hier um die Ecke liegt der erste auf einem „kleinen“ Rundkurs. WAS FÜR EINE STRECKE!

Nein, nicht unbedingt anspruchsvoll, erst hatten wir ein bisschen die Hosen voll, wo wir da hingeraten sind. Aber eine Hammerlocation! Ein Lost Place nach dem Anderen, Alte Papierfabrik, zerfallene Hallen, Graffity überall. So geballt habe ich Lost Places noch nicht erlebt.

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Papierfabrik

Weit über eine Stunde waren wir hier unterwegs, unzählige Fotos haben wir gemacht, es war ein absolut gelungener Cachetag, lediglich ein DNF trübte unsere Freude.

Die Mädels haben wir dann in der „Cantina“ wieder getroffen.

Von Rijeka aus sind wir, zum Glück ohne Staus, zurück nach Novi Vinodolski, wobei wir unterwegs noch einige Caches mitgenommen haben, unter anderem auch einen, den wir vor Tagen nicht gefunden hatten – da muss dann eben der Boss ran! „Da musst du schauen, da liegt er!“ und zeigt etwa 7 m nach unten. Na? Genau da war er!

Rundum zufrieden haben wir den Tag im „Nava“ beendet. Na ja, rundum zufrieden? Einen Mädelskrach gab es auf dem Rückweg noch wegen einer zerstörten 50 KN Sonnenbrille – Kinderkram!

Sonntag, 7. August 2016 – Brod/Lod/Boat

Nein, ich bin nicht verrückt, so heißt die Runde, die wir, also Silvia und ich, heute weiter gemacht haben. Am Ende standen 20 Founds und ein DNF.

Während das Jungvolk einfach nicht in die Gänge kam, haben wir uns am frühen Vormittag auf den Weg gemacht, die Landschaft mit Smilies zu pflastern. Teils als Drive-In, teils als Fussmarsch haben wir die Caches der Serie inklusive einiger Beifang-Caches entlang der Jadranska magistrala eingesammelt.

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15% Steigung

Begonnen haben wir bei „GC4CZBQ Crikvenica i njegovi spomenici“, einem Multi, der uns quasi geschenkt wurde. Zur Erklärung: Bei einem früheren Cache dieses Owners habe ich eine missverständliche englische Übersetzung des Listings ins Deutsche übersetzt und ihm zur Verfügung gestellt. Völlig unerwartet erhielt ich kurz darauf die Finalkoordinaten dieses wohl elend langen Multi-Caches. Gut, dass wir den als erstes gemacht haben, der Weg zum Final war etwa 400 m lang mit einer Steigung von mindestens 15%, Schnappatmung und Schweißausbrüche inklusive.

Ab da ging es dann erst mal mit dem Auto weiter, Drive-In pur, bis, ja bis Meins sich nicht mehr traute, also waren die nächsten 6 Caches per Pedes fällig. Knapp 3 Km hin und zurück, das hätten wir auch mit dem Auto machen können, wie sich kurz darauf herausstellte. Denn irgendwann standen wir mit der Nobelkarosse wieder vor einem Feldweg, zwei ausgefahrene Spuren ins Nichts.

Auf diese Strecke dann auch unser einziger DNF, bestimmt eine halbe Stunde haben wir gesucht und nichts gefunden.

Mittlerweile ist es nach Mittag, die Mädels haben sich immer noch nicht gemeldet, wir machen uns auf den Rückweg, wo wir an einem Cache recht schnell das Handtuch warfen. Nein, kein DNF, hier gab es ein DNS – Do not search. Quasi saßen vier Urlauberinnen auf dem Cache und qualmten vor sich hin, während Silvia den Versuch startete, an den Cache zu kommen, dann tauchte auf der anderen Strassenseite noch ein Greis auf, der sie auf kroatisch ansprach, was wir denn da suchen. Aufgabe, nächster Versuch geplant.

Zwischenzeitlich war man auch in Novi Vinodolski erwacht, ist eben Urlaub. Auf dem Rückweg haben wir noch „Frühstück“ mitgebracht, am Nachmittag ging es dann zum Strand, ein schöner Tag für uns und wohl auch die Mädels, das Genörgel hält sich in Grenzen, obwohl wir nun schon mehr als 2 Wochen hier sind.

Und dann der übliche Abschluss in der Stadt, heute stand mal wieder das „Adria“ auf dem Plan, man kann ja nicht immer ins gleiche Restaurant, oder?

Montag, 8. August 2016 – Brod/Lod/Boat II

Ich weiß, es klingt langweilig, aber auch heute morgen ging es wieder auf die Strasse! Heute zeigte sich aber ein komplett neues Bild.

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Bratzelsonne

Erst einmal versuchten wir uns an dem gestrigen DNF, aber wieder nichts. Ein toller Start in den Cachertag! Das kann doch nicht sein, vor 4 Tagen wurde der noch gefunden und wir sind zu doof dazu? Egal, noch ist Zeit, also erst einmal noch fehlende und nicht gefundene der letzten Touren eingesammelt. Insgesamt sehr erfolgreich, aber das Beste kommt zum Schluss.

Mittlerweile ist Mittag, gerade haben wir eine Trampelpfad-Bergauf-und-Bergab-Tour hinter uns, nur um den Cache zu suchen, den Lena und Silvia vor ein paar Tagen nicht gefunden haben. Heute sind wir zweimal auf und ab, schließlich haben sich die Koordinaten eingespielt – punktgenau, da ist er ja, der kleine Schlingel.

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Frühstücksbierchen

Auch der zweite Verpasste wurde dieses Mal recht flott gefunden, obwohl immer noch keiner von uns irgendetwas mit dem Hint anfangen kann. Aber zurück zum Mittag, irgendwie haben wir die Zeit aus den Augen verloren als wir uns auf den

Weg zu den Caches auf der Küstenstrasse machten. Küstenstrasse – ja, Auto fahren – nein, abgesperrt durch eine Schranke, also zu Fuss! Mann, Mann, Mann, eine brütende Hitze, keinerlei Schatten auf der Strecke und die Wasserversorgung – wer denkt denn schon an sowas? Nee, nach der Hälfte der Strecke war Schluss, ein Glücksfall, wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte.

Um halb Zwei waren wir dann zurück, die Mädels waren gerade wach geworden, dann wurde gemeinsam gefrühstückt, heute, nach der Anstrengung mal mit einem Frühstücksbierchen, dann Strand, Schwimmen, am Abend dann die leidige Diskussion, ob denn Kira das 15. Mal in diesem Urlaub Pizza nimmt und vor allem, wo sie die fassen will.

Heute gewinnt Lena, Kira nimmt Pizza, Lena besteht auf die „Konoba Mate“. Anschließend noch zu einem kleinen Absacker ins „Snoopy“, dann ist der Tag gelaufen.

Dienstag, 9. August 2016 – Wir sind Nachbarn!

Nein, es ist immer noch nicht langweilig, heute fällt der Rest, falls möglich. Ganz früh fahren wir los – so der Plan. Wir müssen wieder auf die Bratzelstrecke und ausserdem haben wir da noch die beiden „Brod/Lod/Boat“-Caches an der Strecke, die ich nicht runter fahren durfte! Feigling! Also nicht ich, Schätzchen hatte sich cachetechnisch wieder mal mit mir angelegt.

Bevor es dann wirklich richtig los ging – einen hatten wir schon am Ortseingang an der Kirche mitgenommen – hatten wir den vollen Timewarp! Wer erinnert sich nicht? In den 70ern und 80ern war es Usus, im Ausland, auf Reisen jeden anzuhupen oder anzuhauen, der ein Autokennzeichen aus der näheren Heimat, so etwa SLS grüßt WND, ist ja auch im Saarland, hatte. Eine schreckliche Unsitte, die uns jedoch heute einholte. Auf dem Weg nach Kacjak durch Dramalj plötzlich schreiende und winkende Menschen links von uns – hab‘ ich jemanden ange- oder überfahren? Nix gemerkt! Rückwärtsgang, vorsichtig das Fenster runter, man weiß ja nie!

„Wir sind Nachbarn!“ Hähhh? Sind die unter uns eingezogen? Die sahen aber ganz anders aus! „ Mir sinn aus Saarbrigge, mir sinn Nachbarn!“ Oh Mann, und das mir! Aber gute Miene zum bösen Spiel gehört zum Showgeschäft, zwei, drei Worte noch gewechselt und dann nix wie weg von hier!

Also zurück zum Cachen. Deshalb sind wir die beiden Caches dann heute zuerst angegangen, dieses Mal von unten. ½ Km bergauf, Steigung so um die 15%. Sche…..e!

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Hinter Stein, Unter Stein – so der Hint!

Als Gutmenschen konnten wir dann unterwegs noch einen jungen Mann davon abgehalten, diesen Weg nach unten zu laufen, auf der Suche nach einem Campingplatz. Da unten ist keiner! Ausserdem wollten die nach Selce, das sind noch ein paar Kilometer bis hin. Ganz glücklich hat er dann den Rückweg angetreten, hat er sich doch 500 m runter und wieder hoch gespart.

Fix und alle sind wir wieder unten angekommen, jetzt wartet der Rest vom Schützenfest, die Bratzelstrecke von gestern ruft, dieses Mal von der anderen Seite aus. Wie gut, dass wir das gestern gelassen haben, heute ging es, wirklich bis zum letzten zu findenden Cache, nur bergauf. Und wieder zu wenig Wasser dabei, und wieder knallte die Sonne von oben. Erbarmungslos.

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Kacjak

Wir sind ja schon verrückt, aber was uns da unterwegs begegnete, ließ uns doch etwas ratlos zurück. Die gesamte Strecke zwischen Kacjak und ist etwas mehr als 2 Km lang, wie erwähnt schattenlos und da begegnet uns etwa in der Mitte eine Familie mit drei Kindern, keines älter als 6 Jahre, mit komplettem Schwimm- und Picknickequipment, zu Fuß unterwegs. Mützen hatten sie auf, aber sonst! Für uns etwas unbegreiflich, aber …!

Und wieder geht es auf 13 Uhr zu, auf dem Rückweg nehmen wir noch den einen oder anderen Cache mit, dann Frühstück und am Nachmittag mit den Mädels Richtung Hafen, wo die Beiden „Klippenspringerfotos“ machen wollen. Abends dann noch „Adria“, anschließend Olympia und fertig.

Mittwoch, 10. August 2016 – Got it

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Got it

Heute haben wir es endlich geschafft. Nicht nur, dass die Mädels endlich mal früh aufgestanden sind, weil sie in Crikvenica noch Souvenirs kaufen wollten, nein, wir haben es endlich geschafft, den letzten verbliebenen Cache dieser wirklich schönen Serie zu finden, im dritten Versuch, ausgestattet mit Ersatzdose, falls er denn nicht da gewesen wäre. Aber er war da und wir waren zweimal wirklich blind.

Doch erst mal von Anfang an. Um etwa 9 Uhr ging’s los nach Crikvenica. Völlig überraschend haben wir einen Parkplatz direkt am Hafen ergattert, das ist uns an den gesamten anderen Tagen nie gelungen.

Von dort ging es zum Markt, der um die Ecke liegt, Terminabsprache, in spätestens 2 Stunden ist wieder Treffen. Die Mädels zum Souvenirshoppen, das ältere Semester zum Cachen.

Hier in Crikvenica haben wir dann einen der schönsten, wenn nicht gar den schönsten Cache des Urlaubs gefunden. Ich will nicht zuviel verraten, ein Cache in einer öffentlichen Bibliothek bzw. Lesestube ist mir aber bisher noch nicht unter gekommen. Der Hint war nicht mehr vorhanden, die anwesende Mitarbeiterin wollte und erst mal nicht helfen und die drei lesenden älteren Männer haben uns ganz schön dumm angeschaut.

Nach einigem Hin- und Herschauen fiel dann mein geschulter Blick auf ein ….. Oh nein, mehr wird zum Cache nicht verraten, aber das Versteck passt wunderbar zum Ort.

Und schon meldeten sich die Mädels wieder, genug geshoppt, ein kleines Getränk noch und dann ging’s zu unserem Sorgenkindcache, den wir dann aber, wie oben erwähnt, letztlich doch noch fanden.

Zurück in Novi Vinodolski sind die Mädels noch Richtung Hafen, Fotos machen und dann ist der Tag auch schon wieder fast gelaufen.

Donnerstag, 11. August 2016 – Bye

Trübsinn! Heute morgen ist es total zugezogen, kein Stückchen blauer Himmel, und im Vergleich zu den letzten Tagen recht kalt, knapp über 20°C. Und morgen soll es wie aus Eimern schütten.

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Trübsinn

Schlechte Voraussetzungen für die letzten beiden Tage. Die Mädels schlafen noch, aber die reden schon seit 2 Tagen davon, schon Freitag statt Samstag zurück zu fahren, gerade auch wegen der Wetterprognosen. Und dann heute nur in der Bude? Nein, Silvia und ich waren uns da recht schnell einig, da holen wir uns nur den Frust, wir fangen an, zu packen, wecken dann irgendwann die Zwei und machen uns um die Mittagszeit auf die Socken. Lieber noch ’ne Übernachtung unterwegs, je nachdem, wie wir durchkommen.

Schon unterwegs wird klar: Wie geplant läuft das nicht! Der Handy-Staumelder sagt:“2 ½ Stunden vor dem Karawankentunnel!“ Leider etwas spät! Nein, wir waren noch nicht auf der Autobahn dorthin, aber für den kurzen Weg nach Triest war es etwas spät, so dass wir über Land gurken mussten. Ansonsten kann ich Triest – Udine – Villach aber nur empfehlem. Null Stau, null Behinderung, gegen 19 Uhr waren wir am Chiemsee, weitere Fahrprognose: Ankunft 1 Uhr nachts und noch nichts gegessen! Nee, nach kurzer, intensiver Diskussion war klar, weder Silvia noch ich fahren nach einem ausgiebigen Abendessen noch eine solche Strecke.

Also Übernachtung im „Alter Wirt“ in Bernau und morgen geht’s dann nach Hause.

Freitag, 12. August 2016 – Finish und Fazit

Im Nachhinein betrachtet, die absolut richtige Entscheidung. Total erholt, ein gutes Frühstück und entspannt nach Hause gefahren. Und wieder meine guten Navi-Erfahrungen:

8 Km Stau bei Stuttgart – rumgelotst, Stau vor Karlsruhe – rumgelotst, da soll sich mal einer beklagen!

Und dann der Schlenker auf’m Röderberg, die Mädels haben Bock auf’n Chinesen, drei Wochen nicht gehabt! Das ältere Semester dann ins Carnaby – drei Wochen nicht gehabt!

Unser Fazit nach drei Wochen Novi Vinodolski:

Darin sind wir uns alle einig: Landschaftlich und vom Flair her hat uns Istrien viel besser gefallen.

Unser Appartment: Hinterließ einen zwiespältigen Eindruck, einerseits riesengroß, andererseits mit Unzulänglichkeiten, die uns mächtig störten wie etwa die Badewanne für Zwerge ohne Duschvorhang, die Klimaanlage, die über der Eingangstüre nicht in der Lage war, den Rest der Wohnung zu kühlen und nicht zuletzt die Lage! OK, das hätte man wissen können, direkt an der „Jadranska Magistrala“ gelegen, der Hauptdurchgangsstrasse zwischen Rijeka und Split. Da gab’s nur zwei Möglichkeiten:

Bei geschlossenem Fenster verglühen oder vor lauter Verkehrslärm nicht Schlafen und nicht Reden.

Der Erholungswert: Einfach nur Top

Der Cachewert: Ebenfalls Top, aber jetzt abgegrast!

Noch einmal?: Diese Kante wohl eher nicht, Kroatien aber jederzeit wieder!

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